quinta-feira, novembro 13, 2014

7 Dinge, die Sie nicht über Stevia wussten

Süßstoffe erfreuen sich großer Beliebtheit. Sie haben so gut wie keine Kalorien und versüßen den Kaffee am Morgen genauso wie die Light-Produkte, ohne die viele Menschen nicht mehr leben wollen. Firmen produzieren die verschiedensten Süßstoffe. Manche basieren auf dem umstrittenen Aspartam, andere sind mit Saccharin versetzt.
Kein Wunder, dass sich die Amerikaner an diese Süßungsmöglichkeiten gewöhnt haben: Mehr als 78 Millionen US-Bürger sind übergewichtig, zuckerreiches Essen und Getränke die sind die Hauptursache dafür. Wir sind auf der Suche nach einer süßen, aber gesunden Lösung.
Stevia, das auch von Weltgesundheitsorganisation befürwortet worden ist, scheint die Antwort zu liefern. Es wird immer beliebter, mischt sich immer häufiger unter die kleinen Päckchen in der Kaffeetheke und findet sogar Beachtung von großen Softdrink-Firmen.
Coca Cola Life“ beispielsweise, die 2014 gelauncht wurde, hat wenig Kalorien und richtet sich an diejenigen, die dem herkömmlichen Cola-Light-Geschmack nichts abgewinnen können. Sie bezieht ihre Süße aus Stevia und Rohrzucker. Natürlich hat auch Pepsi mit „Pepsi True“ nachgezogen und auch seinen traditionellen Geschmack mit Stevia versetzt. 
Wenn Sie Stevia bereits verwendet haben, wissen Sie sicherlich, dass es frei von Kalorien ist. Aber nicht nur das macht es so außergewöhnlich.
Hier sind 7 Dinge, die Sie noch nicht über Stevia wussten:

Stevia ist eine Pflanze.
Der Zuckerersatz wird der Pflanze entzogen. Die Spezies heißt Stevia rebaudiana und wächst normalerweise in Brasilien und Paraguay, wo sie seit Jahrhunderten als Süßungsmittel verwendet wird. Gleichzeitig hilft sie bei Verbrennungen und Magen-Darm-Beschwerden, wie LiveScience berichtet. Der natürliche Glykosid-Anteil in der Pflanze ist für ihre Süße verantwortlich, die sie über die Blätter abgibt. Um sie zu extrahieren, wird die Pflanze in heißes Wasser gelegt.
Abgepacktes Stevia ist nicht unbedingt „natürliches“ Stevia.
Ja, Stevia ist eine Pflanze, aber damit diese im Supermarkt überlebt, versetzen sie viele Hersteller mit Konservierungsstoffen. Eine Packung „Truvia“, eine beliebte Stevia Marke, enthält Erythrit, einen Zucker-Alkohol und „natürliche Aromen“, neben dem Extrakt aus der Pflanze.
Stevia ist um einiges süßer als Zucker.
Obwohl es frei von Kalorien ist, ist es Stevia 200-mal süßer als die gleiche Menge an Zucker.
Stevia kann Zucker beim Backen ersetzen...
Kekse, Kuchen und sogar Cocktails können dank Stevia schnell gesüßt werden. Weil Stevia aber so viel süßer ist als Zucker, reicht eine kleine Menge bereits aus. Dabei kommt es auf den Hersteller an. Ein Viertel Teelöffel „Truvia“ kann dabei einen Esslöffel Zucker ersetzen.
...aber karamellisiert nicht.
Stevia karamellisiert nicht wie Zucker. Deshalb können Sie es beispielsweise nicht für Ihre Crème brûlée verwenden.
Stevia kann sowohl in fester, als auch in flüssiger Form gekauft werden.

Das Süßungsmittel kann flüssig in der Flasche oder in fester Form als Pulver oder granuliert gekauft werden. Die Süße unterscheidet sich dabei von Form zu Form, deshalb ist es wichtig, vor dem Kauf die Verpackung zu lesen.
Stevia ist frei von Kalorien, das heißt aber nicht, dass man davon abnimmt. 
Stevia klingt nach einem Wundermittel für alle, die ein paar Pfunde verlieren wollen. Doch bisher wurde noch nicht bestätigt, dass Stevia vor Heißhunger-Attacken bewahrt. Vielmehr sind Menschen, die Light-Produkte zu sich nehmen, in der Regelübergewichtig. Eine Studie des Weizmann Institute of Science hat gezeigt, dass sich künstliche Süßungsmittel schädlich auf den Körper auswirken und zu einem höheren Risiko für Übergewicht und Diabetes führen können. Trotzdem reicht die Forschung momentan nicht aus, um die Vor- und Nachteile von Stevia aufzudecken.
Dieser Artikel ist ursprünglich bei der Huffington Post USA erschienen und wurde von Elif Gürkan aus dem Englischen übersetzt und überarbeitet.

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